Fahrzeugtechnik

Zweiradmechaniker/-in

Ziele der Ausbildung
Mit dem Bestehen der Prüfung erhalten die Schüler den Facharbeiterbrief (Gesellenbrief).
Schüler der Berufsschule erwerben den Berufsschulabschluss mit mindestens ausreichenden Leistungen in allen Fächern.

Den Sekundarabschluss I - Realschulabschluss erwerben die Berufsschüler, die den Berufsschulabschluss und eine erfolgreiche Berufsausbildung nachweisen.
Den Erweiterten Sekundarabschluss I erwerben die Berufsschüler, die den Gesamtnotendurchschnitt von 3,0 im Abschlusszeugnis erreichen und im Fach Deutsch/Kommunikation, einer Fremdsprache und einem berufsspezifischen Fach jeweils mindestens befriedigende Leistungen nachweisen.

Unterrichtsfächer in den Fachstufen der Zweiradmechaniker/-in

Fachstufe 1

  • Deutsch/Kommunikation
  • Politik

Lernfelder

  • LF 5: Prüfen und Instandsetzen von Rahmen
  • LF 6: Prüfen und Instandsetzen von Fahrwerkssystemen
  • LF 7: Prüfen und Instandsetzen der elektrischen Anlage
  • LF 8: Inspizieren und Einstellen von Antriebssystemen

Fachstufe 2

  • Deutsch/Kommunikation
  • Politik

Fachrichtung Fahrradtechnik

Lernfelder

  • LF 9: Montieren und Anpassen von Fahrrädern
  • LF 10: Prüfen und Instandsetzen von Kraftübertragungs- und Bremssystemen
  • LF 11: Umrüsten und Nachrüsten von Fahrzeugen und Systemen
  • LF 12: Instandsetzen und Aufbauen von Rädern
  • LF 13: Präsentieren und Verkaufen von Fahrrädern

Fachrichtung Motorradtechnik

Lernfelder

  • LF 9: Prüfen und Instandsetzen von Verbrennungsmotoren
  • LF 10: Diagnostizieren und Instandsetzen von Systemen des Motormanagements
  • LF 11: Prüfen und Instandsetzen von Systemen der Kraftübertragung
  • LF 12: Nachrüsten und Instandhalten von Komfort und Sicherheitssystemen
  • LF 13: Beraten von Kunden bei der Auswahl von Zubehör

Alles was zwei Räder hat – mit oder ohne Motor – wird hergestellt, repariert oder umgebaut.
Ob das ultraleichte Rennrad oder die schwere Harley: Für beide sind Zweiradmechaniker/innen die Spezialisten.

Metalle schweißen oder löten, elektrische Systeme, Antriebstechnik und Zweiräder, Fahrzeugtechnik warten und in Stand setzen – das und einiges mehr müssen die Radprofis beherrschen. Fahrräder können sie maßgeschneidert zusammenbauen, aus- und umrüsten. Und aus manchem unscheinbaren Motorrad wird mit dem richtigen Zubehör eine ganz besondere "Kiste".
Darüber hinaus sind Zweiradmechaniker auch zuständig für Behindertenfahrzeuge und sie reparieren motorbetriebene Geräte, wie z. B. Rasenmäher

Zweiradmechaniker und Zweiradmechanikerinnen werden in Werkstätten und Verkaufsräumen des Zweiradhandwerkes und des Zweiradhandels entsprechend ihren Fertigkeiten und Kenntnissen eingesetzt, die sie in Grund- und Fachbildung sowie in einer der Fachrichtungen erworben haben.

Land- und Baumaschinenmechaniker/-in

Dauer und Verlauf der Ausbildung:
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.


Sie beginnt mit einer einjährigen beruflichen Grundbildung, an die sich eine zweieinhalbjährige Fachbildung anschließt.
Am Ende steht dann die Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.

Unterrichtsfächer in den Fachstufen der Land- und Baumaschinenmechaniker/-in

Fachstufe 1

  • Deutsch/Kommunikation
  • Politik

Lernfelder

  • LF 5: Herstellen von Bauteilen für Maschinen, Geräte und Anlagen
  • LF 6: Instandhalten von Verbrennungsmotoren
  • LF 7: Prüfen und Instandsetzen von fahrzeugelektrischen Systemen
  • LF 8: Prüfen und Instandsetzen von hydraulischen Steuerungs- und Regelungssystemen

Fachstufe 2

  • Deutsch/Kommunikation
  • Politik

Lernfelder

  • LF 9 : Prüfen und Instandsetzen von Kraftübertragungssystemen an Maschinen und Geräten
  • LF 10 : Instandhalten von Fahrwerken an Maschinen und Geräten
  • LF 11 : Prüfen und Instandsetzen von komplexen Steuerungs- und Regelungssystemen
  • LF 12a: Instandhalten von Maschinen, Geräten und Anlagen der Landmaschinentechnik
  • LF 12b: Instandhalten von Maschinen, Geräten und Anlagen der Baumaschinentechnik
  • LF 12c: Instandhalten von Maschinen, Geräten und Anlagen der Forst-, Garten- und Kommunaltechnik
  • LF 13a: In- und Außerbetriebnehmen und Übergeben von Maschinen, Geräten und Anlagen der Landmaschinentechnik
  • LF 13b: In- und Außerbetriebnehmen und Übergeben von Maschinen, Geräten und Anlagen der Baumaschinentechnik
  • LF 13c: In- und Außerbetriebnehmen und Übergeben von Maschinen, Geräten und Anlagen der Forst-, Garten- und Kommunaltechnik

Was machen Mechaniker/-innen für Land- und Baumaschinentechnik?
Wenn mitten in der Getreideernte der Mähdrescher streikt oder wenn die Pflugschar abreißt, weil versehentlich ein Markierungsstein mitgepflügt wurde, schlägt seine Stunde: Der Land- und Baumaschinenmechaniker kennt sich bestens aus mit Traktoren, Schleppern, Heupressen und anderen hilfreichen Geräten der Landwirtschaft und des Baugewerbes.
Aber sie warten diese Maschinen und Geräte nicht nur oder setzen sie instand. Sie rüsten auch Betriebe der Landwirtschaft und des Baugewerbes mit neuen Anlagen aus: etwa mit einer an die Melkmaschine angeschlossenen Milchsammelanlage, mit Kühlaggregaten, automatischen Futtertransportbändern oder Lagersilos. Sie konstruieren und montieren Aufbauten für Spezialfahrzeuge, richten einen Schlepper nach den besonderen Erfordernissen eines Kunden her oder bereiten Fahrzeuge für die TÜV-Abnahme vor.
Wer das alles im Griff haben soll, der muss auch mit den Handgriffen aus der Metallverarbeitung vertraut sein. Denn ohne Schweißen, Schmieden, Drehen, Richten oder Biegen kommt kein Land- und Baumaschinenmechaniker aus.

Was sollten Lehrlinge in diesem Beruf mitbringen?
Wenn der Traktor mitten auf dem Feld oder auf dem Bauernhof streikt, muss er auch genau dort repariert werden. Landmaschinenmechaniker beseitigen Störungen oft direkt vor Ort. Somit sind sie den jeweiligen Witterungsverhältnissen ausgesetzt und brauchen eine gute Kondition.
Um Landwirte und Bauunternehmer beim Kauf und beim Bedienen von Maschinen beraten zu können, sollten Land- und Baumaschinenmechaniker auch über fundierte Kenntnisse der Produktionsverfahren in der Landwirtschaft und im Baugewerbe verfügen: Anschauliche Erläuterungen dazu, wann man welche Maschine sinnvoll und rationell einsetzt, sollten drin sein. Über das rein technische Verständnis hinaus ist hierbei auch Freundlichkeit und Einfühlungsvermögen gegenüber den Kunden gefragt.

Zukunftschancen
Hydraulik, Pneumatik, Fahrzeugtechnik, Kunststoffverarbeitung im Kraftfahrzeugbau und weitere Schwerpunkte möglicher Weiterbildungen bieten jedem Land- und Baumaschinenmechaniker die Möglichkeit, auf dem laufenden zu bleiben.
Daneben können sie sich aber auch im EDV-Bereich weiterbilden: Hier gibt es Kurse über EDV im Fahrzeugbau und EDV-Einsatz im Metallhandwerk.
Lehrgänge über Finanz- und Rechnungswesen, Kalkulation, Steuerrecht und Vertragsrecht kommen bei entsprechender Neigung natürlich auch in Betracht.
Wer sich mit dem Gedanken der beruflichen Selbstständigkeit befasst, ist auch in diesem Beruf gut aufgehoben: Als Land- und Baumaschinenmechanikermeister hat er nach bestandener Prüfung vor der Handwerkskammer dafür die Lizenz.

Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

Die Dauer der Ausbildung beträgt 3,5 Jahre.
Die Ausbildung erfolgt an den Lernorten Betrieb und Berufsschule.

Es handelt sich um einen Ausbildungsberuf mit vier Schwerpunkten :
1. Personenkraftwagentechnik
2. Nutzfahrzeugtechnik
3. Fahrzeugkommunikationstechnik
4. Motorradtechnik


Unterrichtsfächer in den Fachstufen der Kraftfahrzeugmechatroniker

Fachstufe 1

  • Deutsch/Kommunikation
  • Politik

Lernfelder

  • LF 5: Prüfen und Instandsetzen der Energieversorgungs- und Startsysteme
  • LF 6: Prüfen und Instandsetzen der Motormechanik
  • LF 7: Diagnostizieren und Instandsetzen von Motormanagementsystemen
  • LF 8: Durchführen von Service- und Instandsetzungsarbeiten an Abgassystemen

Fachstufe 2

  • Deutsch/Kommunikation
  • Politik

Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik

Lernfelder

  • LF 9: Instandhalten von Kraftübertragungssystemen
  • LF 10: Instandhalten von Fahrwerks- und Bremssystemen
  • LF 11: Nachrüsten und Inbetriebnehmen von Zusatzsystemen
  • LF 12: Prüfen und Instandsetzen von vernetzten Systemen
  • LF 13: Diagnostizieren und Instandsetzen von Karosserie-, Komfort- und Sicherheitssystemen
  • LF 14: Durchführen von Service- und Instandsetzungsarbeiten für eine gesetzliche Untersuchung

Abweichungen in den Lerninhalten mit dem

Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik

  • LF 13: Prüfen und Instandsetzen von elektropneumatischen und elektrohydraulischen Systemen

Schwerpunkt Fahrzeugkommunikationstechnik

  • LF 13: Prüfen und Instandsetzen von Komfort und Sicherheitssystemen
  • LF 14: Prüfen, Instandsetzen und Nachrüsten von drahtlosen Signalübertragungssysteme

Schwerpunkt Motorradtechnik

  • LF 12: Prüfen und Instandsetzen von elektronischen Systemen
  • LF 13: Prüfen und Instandsetzen fahrsicherheitsrelevanter Systeme
  • LF 14: Beraten von Kunden bei der Auswahl von Zubehör